Die mittelfränkischen THW-Ortsverbände Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach wurden in das Notfallkonzept des öffentlichen Nahverkehrs eingebunden.

Ab Montag, den 1. April 2013, werden die genannten Ortsverbände dann im wöchentlichen Wechsel eine U-Bahn-Bereitschaftsgruppe stellen. Für die nun neu gelieferte Spezial-Ausstattung fand am Osterwochenende die Multiplikatoren-Schulung statt. So wurden Helfer an den sogenannten U-Bahn-Notfall-Controllern ausgebildet. Mit diesen Geräten lassen sich die fahrerlosen Nürnberger U-Bahnen im Notfall durch extra unterwiesene THW-Zugführer steuern. Die Version für mobile Endgeräte ist noch in der Erprobung.

Im Fall der Fälle kann die U-Bahnleitstelle durch vor Ort befindliche Kräfte unterstützt werden. Die Geräte reagieren sehr empfindlich und erfordern aus diesem Grund sehr viel Fingerspitzengefühl sowie eine spezielle Einweisung.

Zusätzlich wurden Gerätekraftwagen der mittelfränkischen Ortsverbände mit einem Schienenfahrsystem ausgestattet. So können auch im Tunnel liegende Einsatzstellen schnell und unkompliziert angefahren werden. Die Fahrzeuge können dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 33 km/h erreichen.

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