In der Nacht zum Montag wurden unsere Bergungsgruppen anlässlich der Hochwasserkatastrophe in Südbayern nach Altenerding zum Pumpen und Sandsackverbau alarmiert worden. Mit drei Fahrzeugen und neun Helfern rückten wir in in den frühen Morgenstunden aus.
Die Anfahrt gestaltete sich schon schwierig, da aufgrund des vielen Wassers einige Straßen nicht passier waren oder sich lange Staus bildeten.

Vor Ort in Altenerding angekommen, begannen die Helfer mit dem Leerpumpen einiger privater Keller und Häuser. Ebenso mußten Sandsäcke an gefährdeten Flußabschnitten verbaut werden, damit die herannahende Scheitelwelle des Flußes nicht erneut in die Häuser eindringt.
Am folgenden Dienstag waren unsere Helfer bei einem Altenheim eingesetzt. Das gestiegene Grundwasser stand schon im Keller des Hauses und mußte durch Abpumpen am weiteren Steigen gehindert werden.
Die Aufgabe erfüllten unsere Helfer vorbildlich und konnten am späten Dienstagnachmittag die Heimreise antreten.

Wieder zuhaus wurde als erstes die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, da ein erneutes Ausrücken sehr wahrscheinlich war. Dazu kam das Herrichten der noch im Ortsverband befindlichen Pumpen.
Somit stehen uns jetzt etwa 15 Pumpen mit einer Gesamtleistung von etwa 12.000 Litern in der Minute zur Verfügung.