Am Mittwochnachmittag kam ein neuer Einsatzauftrag für unsere Fachgruppe Logistik in der Hochwasserkatastrophe in Südbayern. Wir wurden mit sechs Helferinnen und Helfer nach Passau alarmiert im dortigen Bereitstellungsraum die Kameraden des Ortsverbands Laaber beim Führen des Logistikstützpunktes zu untersützen.
Mit einem Mannschaftstransportwagen und unserem LKW Kipper mit der mobilen Tankstelle machten wir uns auf den Weg.

Nach einer kurzen Nacht nahmen wir am Donnerstagmorgen gegen fünf Uhr unsere Arbeit auf. Wir unterstützten bei Materialerhaltungs- und Transportaufgaben und führten das Verbrauchsgüterlager des Bereitstellungsraums.
Der Einsatz war ursprünglich nur bis Freitag angelegt, wurde aber bis Sonntag verlängert, da der Katastrophenalarm der Stadt weiter bestand und auch weiterhin Aufräumarbeiten nötig waren.
Am Samstag bekamen wir Unterstützung aus den eigenen Reihen; drei Helfer fuhren am Vormittag in Schwabach los um uns zu unterstützen, und im Falle einer Einsatzverlängerung abzulösen.
Dazu kam es zum Glück nicht, sodass wir alle am Sonntagnachmittag heimfahren konnten.

Wieder zuhaus stellten wir die Einsatzbereitschaft wieder her und waren alle froh, in unseren eigenen Betten zu liegen.