Der Ortsverband des Technischen Hilfswerk aus Schwabach war seit dem Pfingstwochenende beim G7-Einsatz im Elmau dabei.
Zuerst baute unsere Fachgruppe Beleuchtung zusammen mit Helfern der Bergungsgruppen Licht und Strom in den Bergen um Elmau auf. Ab dem 29.05. war unsere Fachgruppe Logistik/Verpflegung mit der Unterstützung von Helferinnen und Helfern aus den anderen Gruppen dafür zuständig, den Bereitstellungsraum in Garmisch kulinarisch zu versorgen. Dazu waren neben den Besorgungsfahrten für die Getränke auch eine beinahe Rund-um-die-Uhr-Sicherstellung der Verpflegung notwendig.

Hier ist die aktuelle Presseinformation der Bundesanstalt THW über den G7-Einsatz zu lesen:
G7-Gipfel in Elmau – umfangreiche Einsatzunterstützung für die Partner der Gefahrenabwehr
München.
Das Technische Hilfswerk (THW) hat im großen Umfang für die Partner der Gefahrenabwehr Einsatzunterstützung im Rahmen des G7-Gipfel-Einsatzes geleistet. Mit Schwerpunkten wie Notstromversorgung, Beleuchtung, Verpflegung, Logistik, Bereitstellung von Kommunikationsmitteln und Trinkwasseraufbereitung waren in Spitzenzeiten bis zu 350 Helferinnen und Helfer des THW pro Tag im Einsatz.
THW-Landesbeauftragter für Bayern Dr. Fritz-Helge Voß zieht für das THW eine erfolgreiche Einsatzbilanz. „Das THW ist mit seinem Einsatz zum G7-Gipfel sehr zufrieden“, so Dr. Voß. Das THW hat einen außergewöhnlichen Einsatz hervorragend und zuverlässig durchgeführt. Über ein Jahr Planung, Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden, Hilfsorganisationen und Feuerwehr haben sich bezahlt gemacht.
Einige Zahlen, die für die hohe Leistungsfähigkeit des THW sprechen: 51 Großaggregate für Notstromerzeugung, vier Megawatt Gesamtleistung, 120 Leuchtballons, 24.000 Meter Kabel, 260 eingesetzte Fahrzeuge, bis zu 800.000 Liter Trinkwasser für Elmau in einer Woche, 760 Mahlzeiten am Tag im Zeitraum vom 31. Mai bis zum 8. Juni.
Der Einsatzerfolg bei einem Großereignis wie dem G7-Gipfel bestätigt die Kernkompetenz des Technischen Hilfswerks für Notversorgung und Notinstandsetzung. Für unterschiedliche Partner mit verschiedenen Bedürfnissen haben die Experten des THW die passende Lösung geplant, organisiert und umgesetzt. Das THW und seine Angehörigen haben bewiesen, dass sie bei Großereignissen ihre Kompetenzen jederzeit professionell einbringen können. „Die Abstimmung mit den Partnern funktionierte problemlos: Wir wollen auch in der Zukunft eine intensive Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden pflegen. Diese Zusammenarbeit war einer der wichtigsten Schlüssel zum Gesamterfolg“, so Dr. Voß, der sich bei allen ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften des THW für das herausragende Engagement der vergangenen Wochen persönlich bedankt. Ebenfalls bedankt er sich bei den Arbeitgebern für die Freistellung der Helferinnen und Helfer.