In der ersten Woche im August war die Stadt Hersbruck Austragungsort für das 16. Landesjugendlager in Bayern.
Etwa 1200 Jugendliche verbrachten dort eine Woche voller Spaß, Sport und Kameradschaft.

Ein Lager in der Größe funktioniert nur mit der entsprechend gut organisierten Logistik.
Für das Jugendlager wurde erstmals die vor zwei Jahren in Aschaffenburg entwickelte und erprobte Zusammenarbeit der einzelnen Logistik-Ortsverbände in Bayern umgesetzt.

14 Helfer aus den Ortsverbänden Schwabach, Krumbach, Aschaffenburg und Marktredwitz arbeiteten schon Tage vor Lagerbeginn beinahe rund um die Uhr, um den Teilnehmern ein angenehmes Lager zu bereiten.
Zu den Aufgaben gehörten zum Beispiel das Wechseln von defekten Batterien an Fahrzeugen, das Instandsetzen von kaputten Türschlössern sowie Kleinreparaturen an Fahrrädern und Bollerwagen.
Aber auch simples Luftaufpumpen war für die Männer und Frauen der Logistik selbstverständlich und schnell erledigt.
Damit die ganzen Arbeiten und Besorgungsfahrten effektiv durchgeführt werden konnten, arbeiteten zwei der 14 Helfer in der Führungsstelle der Fachgruppe. Hier wurden Aufträge von der Lagerleitung und den anderen Arbeitskreisen entgegengenommen und auf die vorhandenen Helfer aufgeteilt. Da konnte auch schonmal eine Einkaufsfahrt für Blumen dabei sein.
Insgesamt verbrauchte die Fachgruppe für die Teilnehmer des Lagers fast 1.000 Liter Diesel, 40 Liter Benzin, 480 Kisten Mineralwasser, 250 Pack Papierhandtücher, 1.050 Rollen Toilettenpapier und 17 Liter Seife.

Unser Ortsverband war mit fünf Helfern der Fachgruppe Logistik in Hersbruck dabei.
Nachdem wir in der Woche vor Lagerbeginn schon dreimal mit Fahrzeugen und Material nach Hersbruck gefahren waren, brauchte es zur Anfahrt am Samstag nur noch den MTW der Fachgruppe um letzte Ausstattung nach Hersbruck zu verlegen.
Wir trotzten die Woche über der Hitze mit einem eigenen Pool und vorrangiges Arbeiten im Schatten. Anders war es bei tropischen Temperaturen nahe der 40° Marke nicht auszuhalten.
Am Abreisetag ließ uns die allgemeine Aufbruch- und Abbaustimmung lange Zeit nicht zum Rückbau unseres Stützpunktes kommen, da den ganzen Tag über immer wieder kleine Reparaturen an den Fahrzeugen und Gerätschaften der abreisenden Jugendgruppen zu erledigen waren. Erst am Nachmittag, als die meisten schon auf der Heimfahrt waren, kamen wir dazu, unseren Kram zusammenzuräumen und gegen fünf Uhr nachmittags machten wir uns auf den Heimweg nach Schwabach.