Wir hatten beim diesjährigen Hochwasser unseren dritten Einsatz mit der Fachgruppe.
Am Dienstagnachmittag sind wir mit drei Fahrzeugen und neun Helferinnen und Helfern nach Deggendorf ausgerückt.
Unsere Einsatzaufgabe war das Reparieren von technischem Gerät und die Treibstoff-Versorgung der Fahrzeuge, Pumpen und Aggragate im Einsatzgebiet Deggendorf.

Die Arbeit wurde im Gegensatz zu dem Einsatz in Passau härter und ging auch langsam an die Substanz, da die meisten unserer Helferinnen und Helfer seit beinahe anderthalb Wochen ununterbrochen im Einsatz waren.
Wir belieferten die Deggendorfer Einsatzstellen in Fischerdorf und Natternberg, die besonders schwer vom Hochwasser betroffen waren, rund um die Uhr und setzen dabei etwa 3.500 Liter Treibstoff am Tag durch. Dazu kamen die Versorgungsfahrten mit Verbrauchsgütern und das Führen der Logistik Führungsstelle.
Wir unterstützten die Kameraden des Ortsverbands Neuburg/Donau und Deggendorf und führten ein Dreischichtsystem ein, um den Helfern die dringend benötigten Ruhepausen zu gönnen.
Ein Lichtblick war die wirklich erstklassige Versorgung mit Getränken und Essen seitens der Kantine der Bundespolizei auf deren Gelände wir untergebracht waren.

Das Einsatzende war für uns am Samstagnachmittag und der Trupp Materialerhaltung/Transport fuhr gegen sechzehn Uhr Richtung Heimat. Der Führungstrupp blieb noch um die ablösenden Kameraden aus Krumbach, Memmingen und Lindau/Donau in ihre Arbeit einzuweisen.
Gegen zehn Uhr abends machten sich auch die drei Helfer auf den Weg nach Hause.
Wieder in Schwabach angekommen, hofften alle, diesmal länger als zwei Nächte in den eigenen Betten schlafen zu können.